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Weltwassertag 2018

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Am 22. März jeden Jahres wird der Weltwassertag gefeiert, der 1992 von den Vereinten Nationen mit dem Ziel, konkrete Maßnahmen zum Schutz der Wasserressourcen zu erarbeiten und zu fördern, ins Leben gerufen wurde.

Das Thema des Jahres 2018 lautet “Natur für Wasser”. Es gilt darauf aufmerksam zu machen, dramatische Phänomene wie Überschwemmungen, Dürren und Wasserverschmutzung zu reduzieren. Außerdem erleben wir eine Verarmung unserer Ökosysteme. Die Lösung von Wasserproblemen ist eng damit verbunden, die Natur im Allgemeinen schützen – von der Wiederaufforstung bis hin zur Wiederherstellung von Ökosystemen (die mit Wasser verbunden sind) wie Berge, Sümpfe, Flüsse, Grundwasserspiegel und Seen.

Weltweit gelangen mehr als 80 Prozent des von Unternehmen erzeugten Abwassers in das Ökosystem zurück, ohne gereinigt oder wiederverwendet zu werden. Das bedeutet, dass fast 1,8 Milliarden Menschen eine kontaminierte Wasserquelle nutzen, die das Risiko von Infektionskrankheiten birgt. In einer Zukunft, in der 70 Prozent der Weltbevölkerung in Großstädten leben werden, ist es unerlässlich, ein System zu schaffen, das häusliche, industrielle und landwirtschaftliche Abwässer angemessen wiederaufbereitet.

Eines der Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung verlangt unter anderem die Verbesserung der Wasserqualität bis 2030, die Verringerung der Verschmutzung, die Verringerung der Verschwendung der Ressourcen und die Verringerung der Freisetzung von Schadstoffen und Abfällen. Ferner wird gefordert, dass Systeme zur Rückgewinnung und Wiederverwendung von Abwasser eingeführt werden, wodurch die Zahl der nicht behandelten Abwässer weltweit halbiert wird. Es gibt bereits positive Beispiele, wie in Orange County, Kalifornien. Dort wird die größte Recyclinganlage der Welt betrieben, die 378 Millionen Liter Abwasser pro Tag aufbereiten kann.